Veranstaltungen unserer Mitgliedsgesellschaften

Bevorstehende Veranstaltungen

Sep.132026

„Viten, Wunder und Legenden“

Uhrzeit: 11:00
Ort: Kirchplatz 2a
45657 Recklinghausen
DGG Düsseldorf

DGG Düsseldorf gemeinsam mit Mitgliedern der Deutsch-Griechischen Gesellschaften Münster und Aachen

Die Deutsch-Griechische Gesellschaft Düsseldorf möchte mit Mitgliedern der Schwesterngesellschaften aus Münster und Aachen an der Führung durch die Sonderausstellung „Viten, Wunder und Legenden“ des Ikonen-Museums Recklinghausen teilnehmen (11 Uhr). Im Anschluss ist ein gemeinsames Mittagessen geplant (13 Uhr). Die Anreise ist individuell.

Okt.52026

Thrakien und Makedonien – Griechenland abseits bekannter Touristenziele

Uhrzeit: 18:30
Ort: Zentralbibliothek Düsseldorf am Hbf,
Raum „Stadtfenster“,
Konrad-Adenauer-Platz 1,
40210 Düsseldorf
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Audiovision mit Lothar Hoppen

Fernab der typischen Touristenpfade zeigt sich Griechenland von einer überraschenden Seite. Seidenraupen in Souflí, Wasserbüffel am Vistonida-See und ein uralter Olivenhain bei Makri haben mich lange festgehalten. Ich besuchte die Feuerläufer, die barfuß durch die Glut laufen und muslimische Pomakendörfer, in denen das Leben eine andere Sprache spricht. Und in der romantischen Nestos-Schlucht erinnert eine Zugstrecke an abenteuerliche Reisen mit dem Orient-Express. Die Region Thrakien/Makedonien ist eine der ältesten Kulturlandschaften auf dem Balkan, und bietet auch heute noch unbekannte Besonderheiten. Je weiter man in den Nordosten reist, desto spannender wird es. Touristen haben diese Region bisher kaum für sich entdeckt. Die Via Egnatia, die antike römische Militär- und Handelsstraße, läuft quer durch diese Region. Auch sie kennt kaum noch jemand.

Die digitale Multivision mit faszinierenden Fotos und Videos dauert ca. 75 Minuten und wird live kommentiert.

Vergangene Veranstaltungen

Sep.62026

Lesung: Persönliche Erfahrungen griechischer Arbeitsmigrant*innen

Uhrzeit: 14:00 – 16:15
Ort: Hoesch-Museum
Eberhardstraße 12
44145 Dortmund
DGG Dortmund

Eine Kooperation des Hoesch-Museums und der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Dortmund

Eintritt frei

Die Lesung findet im Rahmen der Sonderausstellung „Wie’s innen aussieht, geht niemand was an… Dortmunder Griechen 1976“ statt.

In privaten Aufzeichnungen hielten viele Arbeitsmigrant*innen ihre Erinnerungen und Gefühle zu der neuen wie alten Heimat fest. Der Rundfunkredakteur Jürgen Werth (Berlin/ Dortmund) liest aus „Die Reise“ von Sotirios Kolokythas. Der pensionierte Lehrer Dr. Eleftherios Tellidis (Dortmund) spricht über sein Buch „Sorgen in der Fremde“. Und Maria Laftsidis-Krüger (Wanne-Eickel) stellt ihren Roman „Vom Pontos in den Pott“ vor. Alle Texte vereinen biographische Elemente mit Erinnerungen und den wiederkehrenden Erfahrungen vor allem der ersten Generation der sog. Gastarbeiter*innen.

Das Hoesch-Museum verlängert seine Sonderausstellung „‚Wie’s innen aussieht, geht niemand was an…‘ Dortmunder Griechen 1976“ bis zum 20. September 2026. Die Schau stößt seit ihrer Eröffnung auf anhaltend großes Interesse und erhält viel positive Resonanz.
Ankershagen

Vortrag von Dr. Reinhard Witte, Waren (Müritz)

Heinrich-Schliemann-Gesellschaft e. V.
94. Sonntagsvortrag (neue Reihe)

Friedrich Preller d. Ältere, heute weitgehend vergessen, zählte im 19. Jahrhundert zu den bedeutendsten Landschaftsmalern. Er wurde am 25. April 1804 in Eisenach geboren. Noch im gleichen Jahr zog die Familie nach Weimar, wo Preller zwei Tage vor seinem 74. Geburtstag starb. Reisen führten ihn u. a. nach Italien. In Neapel hatte er 1830 die Idee, Odyssee-Landschaften zu zeichnen. Einen ersten Zyklus schuf er bis 1836 im „Römischen Haus“ des Musikverlegers Hermann Härtel in Leipzig. Ein zweiter Zyklus in Kohlezeichnungen wurde 1858 in München und Berlin ausgestellt.

Friedrich Preller der Ältere -Odysseus and Nausicaa, 1864

Beide Zyklen sind im zweiten Weltkrieg vernichtet worden. Zwischen 1863 und 1868 fertigte Preller 16 Wandgemälde für das neu erbaute Großherzogliche Museum in Weimar an. Nach zeitweiligem Verfall des Museums kann seit 1999 (Kulturhauptstadtjahr Weimars) die Preller-Galerie wieder bewundert werden. Die Themen der Bilder beginnen mit dem Abzug von Troja bis zur Wiederbegegnung des Odysseus mit seinem Vater Laërtes nach 20 Jahren auf Ithaka. Sie zeigen die meisten Abenteuer (Odyssee, Gesänge 9 bis 13), die der griechische Held auf seinen Irrfahrten bewältigen musste. Die Bilder wurden oft kopiert, fanden sich in vielen bürgerlichen Häusern und humanistischen Gymnasien. Zwischen 1917 und 1920 wurden sie auf Postkarten herausgebracht. Dem Referenten gelang es, die Serie von Anbietern aus Deutschland, Österreich, Rumänien und den USA zusammenzusammeln.

Sep.52026

Die Frauen des Rembetiko

Uhrzeit: 20:00
DGG Hannover

Konzertprojekt mit Theodora Baka und dem Ensemble „Ta Perix“

Eine musikalische Hommage an die großen Damen des griechischen Rembetiko: Die Sängerin Theodora Baka interpretiert eindrucksvoll Lieder, die das Leben, die Liebe und die Sehnsüchte der Frauen im urbanen Griechenland der 1940er bis 1960er Jahre besingen. Begleitet wird sie vom Ensemble Ta Perix“ aus Kavala. Achilleas Anastasiadis moderiert den Abend und fügt sich mit dem Baglamas in den charakteristischen Ensembleklang ein.

Das Konzert in Zusammenarbeit mit dem Pavillon Hannover beginnt um 20.00 Uhr im Pavillon des Kulturzentrums (Lister Meile 4, 30161 Hannover).

Hier können Sie sich auf das Konzert einstimmen:

Tickets sind unter folgenden Link  https://pavillon-hannover.reservix.de/tickets-die-frauen-des-rembetiko-konzertprojekt-mit-theodora-baka-und-dem-ensemble-ta-perix-in-hannover-pavillon-hannover-am-5-9-2026/e2530272 erhältlich. 

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Das neue Heft erinnert an die aufregende Epoche der Erfindung der deutschen “Orientzigarette”. Es erzählt „Tabakgeschichten“ aus der Zeit seit 1870, als Tabakhändler aus Griechenland und dem Osmanischen Reich den Ost-Tabak nach Deutschland brachten, wo ihn griechische Unternehmer in eigenen Fabriken zu Orientzigaretten für einen rasant wachsenden Massenmarkt verarbeiten ließen. Der Import von Ost-Tabak war für die deutsch-griechischen Beziehungen sehr wichtig und hat sie nachhaltig beeinflusst. Seine Geschichte kennt glanzvolle Zeiten des Aufbruchs in eine Moderne, für die die Zigarette zum Symbol wurde, und eher düstere Perioden von Abhängigkeit, Krieg und Ausbeutung.

Natürlich sind in diesem Heft auch weitere Beiträge, die Sie interessieren könnten: Der Brief aus Athen, der am Beispiel des Zustands der Bürgersteige der Stadt ein politisches Panorama entfaltet, ein kritischer Artikel über das griechische Justizsystem, Einblicke in eine neue Studie über die griechische Diaspora in Deutschland sowie Daten und Fakten zum Mutterspracherwerb griechischer Migrantenkinder mit Vorschlägen für seine Verbesserung.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit unter https://exantas.de/exantas-42/