Öffentliche Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung Athen
1. April 2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Goethe-Institut Athen | Seminarraum
Omirou 14-16, 10672 Athen
Sprachen: Griechisch und Deutsch mit Simultanübersetzung

Mitte Februar 2026 tauchte im Internet eine Reihe von Fotografien auf, welche die Hinrichtung griechischer politischer Gefangener in Kaisariani durch deutsche Besatzungstruppen am 1. Mai 1944 dokumentieren. Das griechische Kulturministerium erklärte die Aufnahmen daraufhin zum nationalen Denkmal. Sie stellen seltene visuelle Zeugnisse nationalsozialistischer Gewalt in Griechenland dar – zudem aus der Perspektive der Täter. Welche neuen Perspektiven auf die Geschichte der deutschen Besatzung eröffnet dieser Fund? Welche Bedeutung haben die Bilder für die Einordnung des linken Widerstands in Griechenland? Wird die Entdeckung die aktuellen Debatten über Erinnerungskultur im Land beeinflussen? Und was bedeuten die Bilder für das deutsch-griechische Verhältnis und das Bemühen um eine gemeinsame Erinnerungskultur? Diese und weitere Fragen möchten wir an diesem Abend gemeinsam mit unseren beiden Experten und Ihnen diskutieren.
19:00 – 19:15 | Begrüßung
Regine Schubert | Büroleiterin FES Athen
Andreas Kindl | Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Athen
19:15 – 20:00 | Panel-Diskussion
Dr. Dr. Valentin Schneider | Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Institut für Historische Forschung / Nationale Griechische Forschungsstiftung Dr. Iason Chandrinos | Dr. habil., Historiker, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Regensburg
20:00 – 20:30 | Diskussion mit dem Publikum
Moderation: Xenia Kounalaki | Journalistin, KATHIMERINI
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum persönlichen Austausch.
Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme per E-Mail an: info.athens[a]fes.de