Pressemeldungen zufolge muss die Deutsche Welle 21 Millionen Euro einsparen. Ab dem 1. Januar 2027 soll daher auch das griechische Programm der Deutschen Welle eingestellt werden.
Der Präsident der VDGG, Christian Goiny, erklärt hierzu:
„Die Einstellung des renommierten und traditionsreichen griechischen Angebots der Deutschen Welle zum 1. Januar 2027 schadet der Entwicklung der Deutsch-Griechischen Beziehungen und ist das falsche Zeichen im Hinblick auf die gerade in den letzten Monaten intensivierte Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Griechenland.
Die Deutsche Welle leistet mit ihrem griechischsprachigen Angebot nicht nur einen wichtigen Beitrag für anspruchsvollen Journalismus auf europäischer Ebene, sondern sie kann auch auf eine besondere Tradition zurückblicken, in der sie in Griechenland zu Zeiten der Diktatur einen wichtigen Beitrag geleistet hat.
Gerade im letzten Jahr veröffentlichte Studien der Friedrich Ebert Stiftung über das Deutsch-Griechische Verhältnis belegen die Bedeutung und Notwendigkeit auch eines journalistischen Angebots für das Miteinander der Menschen in beiden Ländern.
Die VDGG fordert die Gremien der Deutschen Welle auf, diese Entscheidung zu überdenken und stattdessen vielmehr über eine Optimierung der Standorte und den damit verbunden Einsparpotentialen angesichts hoher Sanierungs- und Instandhaltungskosten nachzudenken!
Christian Goiny,
Präsident der VDGG e.V.
Mitglied im Medienausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin